Auf einen Blick

Mistelextrakt aktiviert das Immun-
system und durchwärmt den Organismus. Die Lebensqualität verbessert sich, und auch die Überlebenszeit kann sich verlängern. Es gibt nur sehr wenige Gegenanzeigen für eine Misteltherapie.

Gut verträglich

Nebenwirkungen treten bei einer Misteltherapie nur sehr selten auf. Die Rötung an der Einstichstelle ist keine Nebenwirkung, sondern sogar erwünscht!

Schutzwirkung

Mistelextrakt kann die Erbsubstanz gesunder Zellen vor den schädlichen Einflüssen von Strahlen- und Chemotherapie schützen.

Sinnvolles
Zusammenwirken

Offenbar kommt es bei den Wirkungen des Mistelextrakts weniger auf einzelne Inhaltsstoffe an als auf das Zusammenwirken aller Substanzen im Gesamtextrakt – ähnlich wie bei einem Orchester der erwünschte Gesamtklang nur im harmonischen Zusammenspiel aller Instrumente erzeugt werden kann.

Wirkung

Die Wirkung einer Misteltherapie lässt sich auf zwei Ebenen beschreiben: das, was fühl- und erlebbar ist, und das, was sich wissenschaftlich messen lässt. 

Es gibt diverse messbare Effekte, die in präklinischen Laborversuchen an Zellkulturen ermittelt wurden, zum anderen aber auch mit klinischen Studien an Krebspatienten. Daraus geht hervor, dass die Misteltherapie das Immunsystem im Sinne einer Immunmodulation aktiviert:

  • Sie kann den „Selbstmord“ (Apoptose) der Krebszellen anregen und somit dazu beitragen, dass der Tumor nicht weiterwächst oder sogar kleiner wird.
  • Sie bewirkt, dass die aufgrund der Krebserkrankung zahlenmäßig verringerten Immunzellen sich wieder vermehren.
  • Sie kann eine entzündliche Reaktion und leichtes Fieber hervorrufen. Das ist erwünscht – denn Krebskranke können oft ihre Körpertemperatur nicht mehr gut regulieren, sie frieren und frösteln leicht. Die Misteltherapie bewirkt, dass der Organismus wieder besser durchwärmt ist – eine wichtige Voraussetzung für einen gut funktionierenden Stoffwechsel und aktives Abwehrsystem.
  • Mistelextrakt schützt die Erbsubstanz (DNA) der gesunden Zellen vor den schädlichen Wirkungen von Zellgiften (Zytostatika). Eine Chemotherapie, aber auch Bestrahlungen werden somit besser verträglich und richten bei den gesunden Zellen weniger Schaden an. Dieser Effekt wurde bisher nur bei Mistelgesamtextrakt beobachtet, nicht bei Gabe von isoliertem Mistellektin (einer der wichtigsten Inhaltsstoffe).
     

Bessere Lebensqualität

Unmittelbar fühlbar sind die Auswirkungen auf die Lebensqualität:

  • Der Appetit kehrt zurück.
  • Das Gewicht steigt – der Körper gewinnt an Kraft.
  • Der Schlaf bessert sich.
  • Die Infektanfälligkeit legt sich. 
  • Das bei Krebs häufig vorkommende Frösteln und Frieren hört auf. Der Körper fühlt sich wieder gut durchwärmt an.
  • Die Stimmung hellt sich auf, Depressionen legen sich, die emotionale Stabilität wächst. 
  • Die Angst lässt nach. Es fällt leichter, Abstand zur Krankheit zu gewinnen und anstehende Aufgaben anzupacken – Entscheidungen zu fällen, Prioritäten zu setzen.
  • Schmerzen werden geringer.
  • Die Leistungsfähigkeit nimmt zu.

Anders als eine Chemo- oder Strahlentherapie, die den Krebs schädigen sollen, weckt eine Misteltherapie die Gesundungskräfte. Sie führt dazu, dass die Patienten wieder neuen Mut schöpfen, aktiv am Leben teilnehmen und auch an der Therapie mitwirken können. Sie haben das Gefühl, selbst etwas für sich tun zu können und nicht nur den Maßnahmen der Ärzte ausgesetzt zu sein. 

 

Letzte Aktualisierung: 30. November 2015
Annette Bopp 

MistelzweigDie meisten Mistelpräparate enthalten Extrakte aus der ganzen Mistelpflanze - mit Blättern, Beeren und Zweigen, aus Sommer- und Winterernte gemischt.Eine Misteltherapie wirkt bei vielen Krebspatienten entängstigend – die Lebensgeister erwachen von neuem, die Krankheit erscheint nicht mehr unüberwindlich, das Leben hat wieder Zukunft.Mit der Misteltherapie kehrt oft auch der Appetit wieder zurück – und Essen macht wieder Spaß.