Auf einen Blick

Bei einer Allergie auf Mistelextrakte sowie bei hoch fieberhaften oder entzündlichen Erkrankungen, Tuberkulose und Schilddrüsenüber- funktion sollte keine Misteltherapie erfolgen.

Vorsicht bei Hirnmetastasen

Bestehen Hirnmetastasen, kann sich unter einer Misteltherapie der Hirndruck erhöhen. In der Hand von erfahrenen Therapeuten ist die Behandlung aber vertretbar.

Gegenanzeigen für eine Misteltherapie

Unter folgenden Bedingungen darf keine Mistelpräparate gemacht werden:

  • Es besteht eine Allergie auf Mistelextrakt. Aber Achtung: die Rötung an der Einstichstelle ist keine alergische Reaktion oder Nebenwirkung, sondern eine erwünschte Wirkung.
  • Es besteht eine hoch fieberhafte oder entzündliche Erkrankung. Sobald dieser Infekt abgeklungen ist, kann eine Misteltherapie begonnen werden.
  • Bei Tuberkulose.
  • Es besteht eine Überfunktion der Schilddrüse.

Besondere Vorsicht ist geboten, wenn es sich um einen Hirntumor oder Hirnmetastasen handelt. Dann kann es sein, dass sich der Hirndruck unter einer Misteltherapie erhöht.

Für Lektinol wird angegeben, dass in Schwangerschaft und Stillzeit sowie bei Kindern unter 12 Jahren keine Misteltherapie erfolgen soll. Das gilt für die anthroposophischen Mistelpräparate nicht. 

 

Letzte Aktualisierung: 30. November 2015
Annette Bopp

Unreife MistelbeerenWenn sie noch unreif sind, sind Mistelbeeren grasgrün und kompakt. Erst kurz bevor sie reif sind, werden sie weiß.Mistelzweig mit BeerenEtwa zur Weihnachtszeit sind die Mistelbeeren voll ausgereift und werden durchscheinend.